Felix Scharstein und Dr. Wolfgang Send
GbR

Wir über uns:

FELIX SCHARSTEIN, Jahrgang 1966. 1987 Bundessieger bei Jugend forscht. Freiberuflicher Feinmechaniker, technische und künstlerische Arbeiten für Museen und Ausstellungen.

WOLFGANG SEND, Jahrgang 1944, Physiker. Promotion in theoretischer Gasdynamik Hamburg 1976. Strömungsmechaniker beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) im Institut für Aeroelastik, Göttingen. Heutiges Arbeitsgebiet ist die Instationäre Aerodynamik und Stabilitätsanalyse für moderne Luftfahrzeugkonstruktionen (theoretische Begleitung der Airbus-Entwicklung). Lehrbefähigung für das Höhere Lehramt in Mathematik und Physik. Vorlesungen und Seminare zur Aerodynamik des Tierflugs an der Universität Göttingen von 1988 bis 2003.

GEMEINSAM arbeiten wir seit 1992. Zunächst Erprobung von frei fliegenden Schwingenflugmodellen. Versuche und Überlegungen zur Einbeziehung der Mechanismen des Vortriebs der fliegenden Lebewesen – des Schwingenflugs - in die flugsportliche und flugtechnische Nutzung.

FIRMENGRÜNDUNG: ANIPROP GbR ist 1995 ins Leben gerufen mit der Absicht, eigene Forschungsmittel zu erwirtschaften. Über die Herstellung und den Verkauf von Versuchsgeräten zur Physik des Fliegens  und andere Aktivitäten ist dies auch in bescheidenem Umfang gelungen. Das Schaumodell SM1 ist Teil einer Bionik-Ausstellung, die seit einigen Jahren als Wanderausstellung in Folge in verschiedenen europäischen Städten gastiert.
Die Versuchseinrichtung ANIPROP RL3 zu den Grundlagen des Fliegens hat in den vergangenen Jahren große Anerkennung durch Einladungen zu Demonstrationen und physikalischen und technischen Kolloquien im In- und Ausland erfahren. November 2000 war die Experimentalvorlesung The Physics of Flying von einer internationalen Jury als einer der beiden deutschen Beiträge auf dem Wissenschaftsfestival Physics-on-Stage beim CERN in Genf ausgewählt worden. 2002 wurden wir eingeladen zu "Highlights der Physik 2002" in Duisburg, veranstaltet von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und anderen Institutionen. 2003 waren wir eingeladen, den öffentlichen Vortrag anlässlich des jährlichen Deutschen Luft- und Raumfahrtkongresses im November in München zu halten, der ganz im Zeichen der einhundertsten Wiederkehr des ersten Motorflugs 1903 der Gebrüder Wright stand.  Die Entwicklung des Hubflügelgenerators ist unser bislang größtes Einzelprojekt. Der zugehörige Wasserkanal im Labormaßstab stand 2006 im Zentrum des öffentlichen Vortrags The da Vinci Vortex anlässlich des
"12th International Symposium on Flow Visualization" in Göttingen, das vom DLR ausgerichtet wurde.
Mit der Entwicklung des kleinen Windkanals ANIPROP KWK2 ist der Versuch unternommen, eine Lücke zu schließen, die bei der Vermittlung der Physik des Fliegens offenkundig ist. Für physikalische Praktika und für den Schulunterricht fehlte bislang eine qualifizierte kleine Versuchseinrichtung. Das Gerät ist 2007 an den Markt gebracht worden.   

Zurück zur Hauptseite